Wir schiessen mit Neutronen auf Wassermoleküle.

Die genaue Bestimmung, wo ein Feuchteschaden in welchem Ausmass vorkommt, ist nicht einfach. Schon gar nicht, wo - im wahrsten Sinne des Wortes - die Quelle liegt. Denn der herkömmlich-direkte Zugang zur Feuchtigkeit ist meist weder optisch noch mechanisch möglich. Zumindest nicht, ohne die Bausubstanz selbst zu zerstören.

Gefragt ist deshalb ein zer-störungsfreies Feuchtigkeits - Messverfahren, das die zur Sanierung nötigen Informationen verlässlich und exakt liefert.

Wir haben es!

Unser bei Tausenden von Wasser- und Feuchteschäden bewährtes Messverfahren basiert auf folgendem kernphysikalischen Effekt:

  1. Mit Hilfe einer leicht radioaktiven Quelle werden Neutronen mit einer Geschwindigkeit von 30'000 km/sec in die Bausubstanz gestrahlt.

  2. Dort stossen sie immer wieder einerseits mit Atomen der Bausubstanz selber, andererseits mit Wasserstoffatomen zusammen. Stossen die Neutronen auf Wasser, so werden sie stark abgebremst und es entsteht eine «Wolke aus Neutronen». Diese allein durch Wasser abgebremsten Neutronen werden mit zwei Detektoren für langsame (thermische) Neutronen erfasst (Neutronen - Rückstreuverfahren). Gemessen wird also die Dichte der Wassermoleküle in der Bausubstanz. Sie lässt sich letztlich mit einem dimensionslosen Zählwert, bei Baustoffen in der Regel zwischen 5 und 200, quantifizieren.

  3. Dieser dimensionslose Messwert ist identisch mit dem Wassergehalt. Der vorbestimmte oder am Objekt erhaltene Basiswert (Null- oder Trockenwert) sagt dem Experten nun, wo eine Substanz wie stark durchfeuchtet ist.

In sehr kurzer Zeit können mit diesem zerstörungsfreien Mess-verfahren ganze Wohnungen und Häuser ausgemessen werden. Die Umsetzung der erhaltenen Werte als «Landkarte» zeigt nun Ausdehnung und Dichte eines Feuchteschadens.

In über 90 Prozent aller Schadenfälle lässt sich daraus auch der Ursprungsort der Verfeuchtung erkennen.

 

 

Unsere Messmethode ist unverfälscht und zerstörungsfrei.